Die neue HERMI ist da
Die zweite Ausgabe ist anlässlich des 20-Jährigen Jubiläums zu “Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage” entstanden. Wir haben Schüler:innen und Lehrkräfte des HHGs über die SOR-Tage interviewt und über die Vielfalt und LGBTQIA+ recherchiert. Wir haben uns auch kreativ mit dem Thema auseinander gesetzt, z. B. mit Gedichten und Bildern. Auf den letzten Seiten gibt es leckere Rezepte, die ihr ausprobieren könnt, und Quiz-Fragen zu Lehrer:innen.
Die zweite Ausgabe ist anlässlich des 20-Jährigen Jubiläums zu “Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage” entstanden. Wir haben Schüler:innen und Lehrkräfte des Hermann-Hesse-Gymnasiums über die SOR-Tage interviewt und über die Vielfalt und LGBTQIA+ recherchiert. Wir haben uns auch kreativ mit dem Thema auseinander gesetzt, z. B. mit Gedichten und Bildern. In der Zeitung findet ihr auch ein Glossar, das die zentralen Begriffe zu dem Thema Diskriminierung und Sexuelle Orientierungen erklärt. Auf den letzten Seiten gibt es leckere Rezepte, die ihr ausprobieren könnt, und Quiz-Fragen zu Lehrer:innen.
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Eure HERMI-Redaktion
Verleihung des Siegels „Mehrsprachige Schule“
„Nach zwei Jahren intensiver Pilotphase wurden das HHG im Dezember von Christina Henke, Staatssekretärin für Bildung, offiziell mit dem Gütesiegel „Mehrsprachige Schule“ ausgezeichnet. Damit gehört die traditionsreiche Bildungseinrichtung nun zu den Vorreiter*innen eines Schulkonzepts, das sprachliche Vielfalt als Chance begreift und Mehrsprachigkeit aktiv fördert. (…)“
Ausgezeichnet! Das Kreuzberger Hermann-Hesse Gymnasium erhält das Gütesiegel „Mehrsprachige Schule“ des Landes Berlin
08.01.2026

Christina Henke, Staatssekretärin für Bildung (3.v.re) und das Schul-Team nach der offiziellen Übergabe des Siegels an Schulleiterin Sylke Roschke (4.v.re.) Bild: Sabine Böhnig
Nach zwei Jahren intensiver Pilotphase wurde das Hermann-Hesse-Gymnasium in Kreuzberg im Dezember von Christina Henke, Staatssekretärin für Bildung, offiziell mit dem Gütesiegel „Mehrsprachige Schule“ ausgezeichnet.
Damit gehört die traditionsreiche Bildungseinrichtung nun zu den Vorreiter*innen eines Schulkonzepts, das sprachliche Vielfalt als Chance begreift und Mehrsprachigkeit aktiv fördert. Die Auszeichnung würdigt nicht nur die engagierte Arbeit des Kollegiums, sondern auch den Beitrag der Schüler*innen und Eltern, die gemeinsam gezeigt haben, wie interkulturelles Lernen im Alltag lebendig werden kann.
Netzwerktreffen als Impulsgeber*in
Für Schulleiterin Sylke Roschke ist sprachliche Vielfalt weit mehr als ein pädagogisches Konzept: Sie sieht darin einen festen Bestandteil der Schulkultur. Mit rund 600 Schüler*innen und 60 Lehrkräften, die zahlreiche Sprachen als Mutter- oder Zweitsprache in den Schulalltag einbringen, wird Mehrsprachigkeit hier tagtäglich gelebt. Ziel sei es, den reichen sprachlichen Schatz der Schulgemeinschaft bewusst zu nutzen und allen Lernenden zugänglich zu machen.
Den Impuls für die Zertifizierung gaben die Lehrkräfte Julia Gerber und Philip Adams aus dem Team Sprachbildung. Nach einem Netzwerktreffen initiierten sie gemeinsam mit Fachbereichsleiterin für Fremdsprachen Kerstin Rauch eine zweijährige Pilotphase, in der vielfältige Projekte zur Förderung von Mehrsprachigkeit umgesetzt wurden. Ob bilinguale Unterrichtseinheiten, Sprachpatenschaften oder fächerübergreifende Aktionen – das Ergebnis überzeugte nicht nur die Schulgemeinschaft, sondern auch die Jury des Gütesiegels: Das Hermann-Hesse-Gymnasium im Graefekiez gilt nun offiziell als Vorreiter in Sachen sprachbewusster Bildung.

Gemeinsam entwickelten die Schüler*innen in ihren unterschiedlichen Herkunftssprachen kleine „Überlebens-Guides“
Mehrsprachigkeit als Chance
Die Idee, Mehrsprachigkeit als Chance und nicht als Herausforderung zu begreifen, prägt das pädagogische Selbstverständnis des Hermann-Hesse-Gymnasiums inzwischen auf allen Ebenen. So werden nicht nur die klassischen Fremdsprachen gefördert, sondern auch die Herkunftssprachen der Schüler*innen sichtbar gemacht und wertgeschätzt. In Projekten und Unterrichtseinheiten übernehmen die Jugendlichen oft selbst die Rolle von Sprachbotschafter*innen und erklären Begriffe aus ihrer Muttersprache oder gestalten Unterrichtsbeiträge in mehreren Sprachen. „Das stärkt nicht nur das Selbstbewusstsein, sondern auch das gegenseitige Verständnis“, erklärt Julia Gerber. „Sprache wird so zum verbindenden Element, das Gemeinschaft schafft – über kulturelle Grenzen hinweg.“
Gemeinsam entwickelten die Schüler*innen in ihren unterschiedlichen Herkunftssprachen kleine „Überlebens-Guides“, die wichtige Begriffe und Redewendungen aus Sprachen wie Japanisch, Dari, Norwegisch oder Französisch ins Deutsche übersetzen. In den handlichen Sprachführern finden sich nützliche Fragen und Wendungen, die sowohl erklärend wirken als auch in Notsituationen – etwa auf dem Weg zum nächsten Krankenhaus – hilfreich sein können.

Farbige Zeichnungen die zeigen, in welchen Sprachen die Schüler*innen – auch mit nur leichten Kenntnissen – vertraut sind und wo sie diese im Körper verorten
Körpersprachen gemalt - Wenn sich Beine "spanisch" anfühlen
Auch außerhalb des regulären Unterrichts zeigt sich die gelebte Mehrsprachigkeit. In Mintfächern, wie z. B. Biologie und Chemie werden Fachbegriffe aus den Naturwissenschaften in verschiedenen Sprachen dargestellt, und in der Schulbibliothek gibt es mittlerweile eine kleine, stetig wachsende internationale Abteilung. Veranstaltungen wie Lesenachmittage, zu denen auch Eltern eingeladen werden, Comic-Workshops oder Theaterprojekte finden häufig in mehreren Sprachen statt und spiegeln die kulturelle Vielfalt der Schule wider. Für die Schulgemeinschaft ist das Gütesiegel daher kein Abschluss, sondern vielmehr eine Bestätigung, diesen Weg konsequent weiterzugehen – als Schule, in der Sprachen Brücken bauen.
Waren es vor etwa zehn Jahren vorwiegend die Sprachen Türkisch und Englisch, die den Schulalltag begleiteten, hat sich die Sprachvielfalt enorm entwickelt. Heute feiert die Schule regelmäßig einen Tag der Sprachen, an dem die Schüler*innen unter Einbezug unterschiedlicher Jahrgänge sich spielerisch Fremdsprachen wie Englisch, Französisch, Italienisch und oder auch Latein nähern können. Doch auch Sprachen wie Japanisch, Georgisch oder Portugiesisch spielen im Klassengeschehen eine wichtige Rolle. „Allein eine Abfrage in einer 9. Klasse hat ergeben, dass die Schüler*innen gemeinsam über ein Sprachvermögen von über 20 unterschiedlichen Sprachen verfügen. Mit diesem Wissen wollen wir das Beste machen – wir wollen es allen Beteiligten zugänglich machen“, berichtet Leiterin Sylke Roschke, die mit ihrem Team bereits seit 2012 das Gymnasium auf Erfolgskurs gebracht hat.
Am Hermann-Hesse-Gymnasium ist es inzwischen selbstverständlich, dass die Kinder und Jugendlichen sprachlich tief in sich hineinhorchen, um zu erspüren, welche Sprache ihre einzelnen Körperteile „sprechen“ – Body-Language im Detail. Bei dieser Übung entstehen farbige Zeichnungen, die sichtbar machen, in welchen Sprachen die Schüler*innen – auch mit nur leichten Kenntnissen – vertraut sind und wo sie diese im Körper verorten. So kann es geschehen, dass sich die Beine „spanisch“ anfühlen, während Kopf und Bauch „kurdisch“ oder „türkisch“ klingen, der Oberkörper jedoch überwiegend „deutsch“. Ein anderes Kind spürt in sich vor allem „deutsch“, „englisch“ und „französisch“ – neben einem Hauch „bayerisch“. Diese »Körpersprachen« sind so individuell wie die tägliche Begegnung der Schüler*innen mit ihren vielfältigen Sprachen.
Mehrsprachigkeit in Poesie und Musik
Während der zweijährigen Pilotphase wurde in enger Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie die Sichtbarkeit der Mehrsprachigkeit im Schulalltag deutlich erhöht – etwa durch Beiträge auf der Homepage, bei Instagram und in der Schülerzeitung. Im Naturwissenschaftsunterricht erstellten die Schüler*innen zweisprachige Tiersteckbriefe. Auch im Schaukasten im Erdgeschoss und in den Klassenräumen war die Mehrsprachigkeit sichtbar: Dort hingen neben Plakaten mehrsprachige Operatorenlisten zum Mitlesen und Verwenden aus.
Operatoren sind sprachliche Handlungsanweisungen. Sie bestehen aus auffordernden Verben und dienen zur Orientierung für Aufgaben im Unterricht bzw. bei schriftlichen Arbeiten. Am Hermann-Hesse-Gymnasium sind die Operatoren im Studienzeitbuch, dem persönlichen Kalender zur Unterrichtsorganisation für die Lernenden enthalten.
Auch poetisch und musikalisch findet die Mehrsprachigkeit in den Projekten ihren Ausdruck: So entwickelten die Schüler Caner, Eymen und Hamza im Rahmen des Schulprogramms den Rap „Öffnet die Augen“, während einige Schülerinnen das Gedicht „Stufen“ des Namensgebers Hermann Hesse anlässlich des 70-jährigen Jubiläums des Gymnasiums im Sommer dieses Jahres mehrsprachig – auf Deutsch, Türkisch, Englisch und Spanisch – interpretierten. Neben mehrsprachigen Theaterprojekten gestalteten die Jugendlichen unter fachlicher Anleitung auch Comics, in denen sie ihre Botschaften gegen Rassismus sowohl bildlich als auch sprachlich vielfältig in Szene setzten.

Das Projektteam freut sich über den gemeinsamen Erfolg , der mit dieser Handteller großen Plakette besiegelt wurde (Bild: Sabine Böhnig)
Geschafft: Das Gütesiegel „Mehrsprachige Schule“ für das Hermann-Hesse-Gymnasium
Diese Beispiele zeigen in eindrucksvoller Weise, wie konsequent und kreativ das Thema Mehrsprachigkeit am Hermann-Hesse-Gymnasium umgesetzt wurde – ein Aspekt, den auch die Staatssekretärin für Bildung, Christina Henke, besonders hervorhob. Nach einem lebhaften Gespräch mit den beteiligten Schüler*innen und dem Projektteam der Schule verlieh sie feierlich das handtellergroße Gütesiegel „Mehrsprachige Schule“. Dabei sprach sie nicht nur großes Lob für die erfolgreiche Projektumsetzung aus, sondern auch Worte der Anerkennung und des Dankes.
Gemeinsam mit dem Projektteam versichert Schulleiterin Sylke Roschke: „Wir freuen uns sehr über diese Anerkennung und stehen darüber hinaus als Mentoren-Schule anderen Schulen zur Seite, die ebenfalls diesen Weg der Mehrsprachigkeit vorantreiben und gehen wollen.“
Artikel vom Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg
Back to the roots: Comic-Zeichner Simon Schwartz zu Besuch
Am 2.7. kam Simon Schwartz für eine Lesung in der Klassse 8b in die Schule. Schwartz ist nicht nur erfolgreicher Comic-Autor, sondern auch ein ehemaliger Schüler unserer Schule. Im Schuljahr 2002 machte er am Hesse-Gymnasium sein Abitur. Bei uns stellte er die Graphic-Novel “drüben!” vor. Hier schreibt Simon Schwartz von den Erlebnissen seiner Eltern und […]
Am 2.7. kam Simon Schwartz für eine Lesung in der Klassse 8b in die Schule. Schwartz ist nicht nur erfolgreicher Comic-Autor, sondern auch ein ehemaliger Schüler unserer Schule. Im Schuljahr 2002 machte er am Hesse-Gymnasium sein Abitur.
Bei uns stellte er die Graphic-Novel “drüben!” vor. Hier schreibt Simon Schwartz von den Erlebnissen seiner Eltern und ihm, vor, nach und während ihrer Ausreise aus der DDR in den Westen. Die Graphik-Novel erzählt die Story aus verschiedenen zeitlichen Perspektiven, zusammengetragen durch Interviews mit seinen Eltern, Großeltern und anderen Zeitzeug:innen.
Nachdem Simon Schwartz´ Eltern einen Ausreiseantrag gestellt hatten, galten sie als Dissidenten. Sie wurden jahrelang von der Stasi bespitzelt, schikaniert und ihrer Privatsphäre beraubt. Die staatliche Überwachung reichte bis in ihr Zuhause: Hausdurchsuchungen, Kontrolle des Alltags, gesellschaftliche Isolation. Erst nach viereinhalb Jahren durfte die Familie die DDR verlassen – ermöglicht unter anderem durch die Regelungen des KSZE-Vertrags. Diese Erfahrungen verarbeitete Schwartz in seinem vielfach ausgezeichneten Comic “drüben!”, aus dem er uns Passagen vorstellte.
Im Anschluss an die Lesung durften wir Simon Schwartz noch einige Fragen zu seiner Schulzeit am Hesse-Gymnasium stellen. Er beschreibt das HHG in den 90ern als linksalternativ, als offen, kreativ und lebendig: So habe es viele Lehrer mit Hippie-Vergangenheit gegeben. Weil das Schulgebäude in sehr schlechtem Zustand war, wurden die Schüler:innen selbst aktiv und strichen z.B. selbst ihre Klassenräume.
Er beschreibt das HHG zu seiner Zeit als eine Schule mit starkem musisch-kulturellem Schwerpunkt - ähnlich wie heute. Es habe drei Theaterkurse in einem Jahrgang und viele in Schulbands musizierende Schüler:innen gegeben (in seinem Jahrgang war u.a. John Magiriba Lwanga, ein späteres Mitglied von Culcha Candela). Schwartz erinnert sich auch an regelmäßige Demos gegen Sparmaßnahmen, zu der Lehrkräfte und Schüler:innen gemeinsam gingen.
„Alle Sportlehrer rauchten, alle Kunstlehrer hießen Klaus“, erinnerte er sich mit einem Grinsen. Sein Lieblingsfach: natürlich Kunst. Die Schule bot den Schüler:innen viel Freiraum zur Entfaltung. Trotzdem sagt er rückblickend: „Das Leben beginnt eigentlich erst nach der Schule.“
Simon Schwartz‘ Lesung war mehr als ein Blick in seine Comics: Wir haben viel über die Geschichte der deutschen Teilung und über unsere Schule erfahren – und wie man aus einer Leidenschaft einen Beruf macht.
Luise, Ben (8b)
Dieser Artikel erschien auch in unserer Schülizeitung "Die Hermi" (Juli 2025).





Auf Zeitreise im Fichtebunker
Wir haben mit der Klasse 10a am 20. Juni den Fichte-Bunker besucht und es war super interessant. Besonders spannend war der Aufbau des Bunkers, weil er zu Beginn des 2. Weltkrieges auf der Grundlage eines nicht mehr genutzten Gasometers extra schick gebaut wurde, um angeben zu können und zu sagen „Schau mal, was für tolle […]
Wir haben mit der Klasse 10a am 20. Juni den Fichte-Bunker besucht und es war super interessant. Besonders spannend war der Aufbau des Bunkers, weil er zu Beginn des 2. Weltkrieges auf der Grundlage eines nicht mehr genutzten Gasometers extra schick gebaut wurde, um angeben zu können und zu sagen "Schau mal, was für tolle Bunker wir haben!" Außerdem ist der Sektorenaufbau sehr durchdacht und interessant. Es wurde darauf geachtet, dass Bomben und Granaten nicht in den Bunker kommen. Die Luftzufuhr funktioniert ebenfalls sehr gut. Was allerdings nicht gut lief, war der Platzmangel, denn bei einem Bombenangriff war der Bunker mehr als überfüllt, was dazu führte, dass die Leute nicht mal einen Quadratmeter Platz für sich hatten. Besonders schlimm war es dann, als das Licht ausging und Angst ausbrach. Dies schilderte unser Guide von Berliner Unterwelten e.V. sehr eindringlich und genau.
Generell war die Erfahrung im Bunker ziemlich bedrückend, aber trotzdem sehr interessant. Was auch interessant war, sind die Aufgaben, die der Bunker nach dem Krieg erfüllt hat. Ob nun als Altersheim oder als Lager für Konserven, hatte der Bunker über die Jahre eine sehr große Vielfalt von Aufgaben - bis jetzt, wo der Bunker als Museum und Erinnerung dient.
Insgesamt fanden wir die Erfahrung sehr schön (wenn man das schön nennen kann). Wir finden jedoch, dass man diesen Ausflug schon in der Klasse 9 erleben könnte, weil dort das Interesse eventuell noch größer wäre.
***Anael & Yakout, 10a

Nachrichten hautnah erleben – Klasse 7d besucht das Stück „Newsroom“ in der Parkaue
Am 23. Mai machte sich die Klasse 7d auf den Weg ins Theater an der Parkaue, um das interaktive Stück „Newsroom“ über eine neu gegründete Nachrichtenredaktion zu besuchen – und kam mit vielen Eindrücken und Denkanstößen für den Deutsch- und Ethikunterricht zurück. Das Besondere an der Aufführung: Das Publikum war mittendrin statt nur dabei. Die […]
Am 23. Mai machte sich die Klasse 7d auf den Weg ins Theater an der Parkaue, um das interaktive Stück „Newsroom“ über eine neu gegründete Nachrichtenredaktion zu besuchen – und kam mit vielen Eindrücken und Denkanstößen für den Deutsch- und Ethikunterricht zurück.
Das Besondere an der Aufführung: Das Publikum war mittendrin statt nur dabei. Die Schüler*innen wurden direkt einbezogen und konnten mithilfe von Handy-Abstimmungen mitentscheiden, welche Nachrichten es überhaupt in die Sendung schaffen – und welche nicht. So wurde schnell klar: Nachrichten entstehen nicht von selbst, sondern durch viele Entscheidungen im Hintergrund. Was ist eigentlich eine Nachricht? Welche Themen sind „wichtig“ genug? Und wer entscheidet darüber?
Gerade dieser interaktive Charakter hat den meisten aus der 7d besonders gut gefallen. Durch das Mitmachen wurde das Stück lebendig und leicht zugänglich. Das junge Ensemble überzeugte mit einer authentischen, schnellen Spielweise – Langeweile kam dabei garantiert nicht auf.
Das Theaterstück regte zum Nachdenken über den Umgang mit Informationen an – besonders in Zeiten von Fake News und Social Media. Es zeigte auf unterhaltsame, aber auch nachdenklich stimmende Weise, wie wichtig ein kritischer Blick auf Nachrichtenquellen ist.
Wer also glaubt, Theater sei langweilig oder veraltet, sollte sich „Newsroom“ nicht entgehen lassen. Ein Stück, das Fragen stellt, Perspektiven öffnet – und dabei jede Menge Spaß macht.




Claudia Kühn zu Gast am HHG
Am 12. Mai 2025 fand erstmals eine vom Fachbereich Deutsch organisierte und vom Berliner Autorenlesefond finanzierte Lesung statt: Claudia Kühn las für je zwei 7. Klassen aus ihrem Roman „Strom auf der Tapete“ (2017, Peter-Härtling-Preis) vor, beantwortete Fragen zu den Charakteren, erzählte aus ihrem Leben als Autorin und signierte Autorenkarten.
Am 12. Mai 2025 fand erstmals eine vom Fachbereich Deutsch organisierte und vom Berliner Autorenlesefond finanzierte Lesung statt: Claudia Kühn las für je zwei 7. Klassen aus ihrem Roman „Strom auf der Tapete“ (2017, Peter-Härtling-Preis) vor, beantwortete Fragen zu den Charakteren, erzählte aus ihrem Leben als Autorin und signierte Autorenkarten.
Vorlesewettbewerb
Am 26. Februar 2025 fand der jährliche Vorlesewettbewerb der Jahrgangsstufe 7 statt, dieses Mal mit vier 7. Klassen: Je zwei Schüler*innen pro Klasse lasen einen Auszug aus einem selbstgewählten Roman sowie denselben unkannten Sachtext vor. Die Jury – bestehend aus zwei Eltern, zwei Schüler*innen des 10. Jahrgangs und zwei Lehrkräften – ermittelte schließlich die Sieger*innen: […]
Am 26. Februar 2025 fand der jährliche Vorlesewettbewerb der Jahrgangsstufe 7 statt, dieses Mal mit vier 7. Klassen: Je zwei Schüler*innen pro Klasse lasen einen Auszug aus einem selbstgewählten Roman sowie denselben unkannten Sachtext vor. Die Jury - bestehend aus zwei Eltern, zwei Schüler*innen des 10. Jahrgangs und zwei Lehrkräften - ermittelte schließlich die Sieger*innen: Janos (7a) kam auf den ersten Platz, Evin (7c) auf den zweiten und Olivia (7c) auf den dritten. Neben Buchpreisen für die ersten drei Plätze gab es Blumen für alle Vorlesenden, die Jury sowie das Helfer- und Moderationsteam (Anaél und Roghaye) aus dem 10. Jahrgang.
Das HHG in der Presse
„Innerhalb eines Jahrzehnts von einer baufälligen Problemschule zu einer Vorzeigebildungsstätte, mit der sich Schüler:innen, Lehrer:innen und Eltern leidenschaftlich identifizieren: Das Hermann-Hesse- Gymnasium in Berlin-Kreuzberg ist beispielhaft dafür, was partizipative Praxis und Engagement bewirken können.“ Ein Artikel von Marko Northe für die Serviceagentur Ganztag über unsere Schule (siehe Ganztag).
"Innerhalb eines Jahrzehnts von einer baufälligen Problemschule zu einer Vorzeigebildungsstätte, mit der sich Schüler:innen, Lehrer:innen und Eltern leidenschaftlich identifizieren: Das Hermann-Hesse- Gymnasium in Berlin-Kreuzberg ist beispielhaft dafür, was partizipative Praxis und Engagement bewirken können." Ein Artikel von Marko Northe für die Serviceagentur Ganztag über unsere Schule (siehe Ganztag).
70 Jahre Hermann-Hesse-Gymnasium – Zeitzeugen gesucht
Waren Sie Schülerin oder Schüler oder Kollegin oder Kollege an unserer Schule? Verfügen Sie unabhängig davon über Informationen zu unserer Schule und ihren Vorgängerschulen? Dann würden wir uns freuen, wenn Sie uns von Ihren Erinnerungen berichten und Fotos oder andere Dokumente zur Verfügung stellen könnten. Mehr Infos unter Chronik.
Waren Sie Schülerin oder Schüler oder Kollegin oder Kollege an unserer Schule? Verfügen Sie unabhängig davon über Informationen zu unserer Schule und ihren Vorgängerschulen? Dann würden wir uns freuen, wenn Sie uns von Ihren Erinnerungen berichten und Fotos oder andere Dokumente zur Verfügung stellen könnten. Mehr Infos unter Chronik.
Erster Platz beim Schnellschach
Am 20.03.2024 fand im Andreas-Gymnasium die Berliner Schnellschach-Schulmannschaftsmeisterschaft für vereinslose Spielerinnen und Spieler statt. Unsere Schule nahm hier erstmals teil und konnte sich mit vier Siegen bei nur einem Unentschieden den ersten Platz in der Wettkampfgruppe II für Teilnehmer aus dem Jahrgang 9/10 sichern. Wir gratulieren!!
Am 20.03.2024 fand im Andreas-Gymnasium die Berliner Schnellschach-Schulmannschaftsmeisterschaft für vereinslose Spielerinnen und Spieler statt. Unsere Schule nahm hier erstmals teil und konnte sich mit vier Siegen bei nur einem Unentschieden den ersten Platz in der Wettkampfgruppe II für Teilnehmer aus dem Jahrgang 9/10 sichern. Wir gratulieren!!
Elterncafé
Das Elternfrühstück findet immer am ersten Montag im Monat in der Zeit von 08:00 – 09:30 Uhr im Pavillon auf dem Pausenhof des Hermann-Hesse-Gymnasiums statt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Das Elternfrühstück findet immer am ersten Montag im Monat in der Zeit von 08:00 – 09:30 Uhr im Pavillon auf dem Pausenhof des Hermann-Hesse-Gymnasiums statt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Projekttag Hermann-Hesse
Am Projekttag Hermann Hesse haben die 10. Klassen Animationen zu unserem Namensgeber erstellt. Es wurde gezeichnet, komponiert und anschließend alles zusammen in einem Film animiert. Die Ergebnisse sind auf der Seite Fach Kunst zu sehen.
Am Projekttag Hermann Hesse haben die 10. Klassen Animationen zu unserem Namensgeber erstellt. Es wurde gezeichnet, komponiert und anschließend alles zusammen in einem Film animiert. Die Ergebnisse sind auf der Seite Fach Kunst zu sehen.
Graefekiez Online-Zeitung
Die Profilkurse „Entdecke deinen Kiez“ und „Fotografie“ haben sich mit dem Thema Vielfalt im Kiez beschäftigt. Die dabei entstandenen Texte und Fotos sind auf der Graefekiez-Online-Zeitung erschienen.
Die Profilkurse "Entdecke deinen Kiez" und "Fotografie" haben sich mit dem Thema Vielfalt im Kiez beschäftigt. Die dabei entstandenen Texte und Fotos sind auf der Graefekiez-Online-Zeitung erschienen.